Patrick Frisch bleibt Landesvorsitzender der Jungen Liberalen

Die Jungen Liberalen Thüringen e.V. (JuLis), die unabhängige Jugendorganisation der Freien Demokraten (FDP), haben auf ihrem 54. Landeskongress am gestrigen Sonntag im Technologie- und Gründerzentrum der Hochschulstadt Gera regulär ihren Landesvorstand neu gewählt. Mit dem 27-jährigen Betriebswirt Patrick Frisch aus dem Saale-Holzland-Kreis wurde der bisherige Landesvorsitzende einstimmig wiedergewählt. „Das positive Votum der Mitglieder ist eine anerkennende Bestätigung der engagierten Arbeit des Landesvorstandes. Zugleich ist es auch der Wunsch im kommenden Bundestagswahljahr mit Kontinuität und neuen inhaltlichen Impulsen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und gemeinsam dafür zu kämpfen, dass die FDP in den Bundestag zurückkehrt.“, zeigt sich der wiedergewählte Vorsitzende Patrick Frisch erfreut über das große Vertrauen der Mitglieder.

Die neuen Stellvertreter im zukünftigen Landesvorstand sind Philip Riegel (23, Lehramts-Student aus Jena), William Schlosser (27, Stadtplaner aus Jena) und Friederike Wagenknecht (19, Studentin der Staatswissenschaften aus Erfurt). In der Position des Schatzmeisters wurde Martin Hofmann (28, Doktorand der Ingenieurwissenschaften aus Ilmenau) bestätigt. Komplettiert wird der Landesvorstand durch die Beisitzer Jan Siegemund (23, Student der Betriebswirtschaftslehre aus Erfurt), Doreen Hey (31, Verwaltungsfachfrau aus dem Landkreis Sömmerda), Christopher Hubrich (22, Student der Staatswissenschaften aus Erfurt) und Karl Vorwerg (18, Schüler aus Jena).

Neben der regulären Neuwahl des Landesvorstandes haben die JuLis Thüringen in der inhaltlichen Antragsberatung unter dem Motto „Move & Change – Jung. Digital. Zukunftsorientiert.“ jungliberale Akzente gesetzt, u.a. für einen Bildungsfreistaat der Zukunft und einen Gründerfreistaat Thüringen.

Die JuLis Thüringen setzen sich in der Bildungspolitik für Schulen ein, welche auf die berufliche Zukunft vorbereiten und bei der die Eigenverantwortung mit Blick auf die pädagogische, personelle und finanzielle Unabhängigkeit an erster Stelle steht. Dazu bekennen sich die Thüringer Jungliberalen zu einem Schulsystem, welches die Vielfalt sowie die Individualität der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt und welches die digitalen Fortschritte und Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts in den Schulen willkommen heißt. Für die weltbeste Bildung fordern wir dazu die Verwirklichung von digitalen Klassenzimmern und die Nutzung intelligenter Bildungsnetze in den Thüringer Schulen.

„Während sich die Gesellschaft in vielen Bereichen rasant durch Digitalisierung, weltweite Vernetzung und grenzübergreifende Mobilität weiterentwickelt, wird Thüringens Zukunft verschlafen durch bürokratische Fortschrittsbremsen und Ideen aus dem vergangenen Jahrhundert, welche die Menschen immer mehr entmündigen und bevormunden will.“, kritisiert der JuLis-Landesvorsitzende Patrick Frisch die gegenwärtige Landespolitik der rot-rot-grünen Landesregierung. „Thüringen läuft seit vielen Jahren den Fortschritten hinterher und verschläft gleichzeitig die Trends der Zukunft, wie etwa das digitale Klassenzimmer, papierlose Verwaltung und innovative Start-Up-Mentalität.“, fordert Patrick Frisch aus Sicht der Jungen Liberalen abschließend im Nachgang des Landeskongresses eine mehr zukunftsgerichtete Politik für den Freistaat, welche  in der positiven Veränderung auch die Chance zum gesellschaftlichen Aufbruch sieht.